Dienstag, Februar 28, 2006

Das "Kinderschänderargument"

Wenn ein Polizeibeamter nicht in der Lage ist, vorhandene Datenbestände im polizeilichen Auskunftssystem korrekt zu durchsuchen, dann bringt alle Überwachung nichts.

Hintergrund sind die Ermittlungspannen im Fall Stephanie aus Dresden.
Wie Landespolizeipräsident Klaus Fleischmann am Dienstag in Dresden sagte, war der mutmaßliche Täter durch das Fahndungsraster gefallen, weil die Polizei im Jahr 2002 eine Umbenennung der Tätergruppe von «sexuell motivierte Straftäter» in «Sexualstraftäter» vorgenommen hatte. Der recherchierende Beamte hatte lediglich letztere angeklickt und so nur Daten über Straftaten erhalten, die nach 2002 begangen wurden. Freie Presse

Von einem Fehler im System lässt sich Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) natürlich nicht so leicht beirren und fängt sofort an, nach mehr Überwachung zu schreien.

1 Comments:

At 10:05 nachm., Anonymous Anonym said...

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